1963 - 1987/

1963
geboren am 19. Februar in Nürnberg
1967
Entdeckung des Klaviers
1969
Beginn der klassischen Ausbildung am Klavier
1973
Hochbegabtenstipendium der Stadt Nürnberg am Konservatorium Nürnberg.
1976
Entdeckung der elektronischen Musik (CLUSTER, KRAFTWERK und TANGERINE DREAM, später RYUICHI SAKAMOTO) und der Wunsch, selbst Synthesizer zu spielen. Austritt aus dem Konservatorium.
1977
Erste eigene Kompositionen mit Klavier und elektronischen Experimenten.
1980
Erste Veröffentlichungen auf Kleinstcassettenlabels, Gründung von Bands in der Schule.
1982
Abitur am Pirckheimer Gymnasium Nürnberg
1983
Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst in einer Schule für körperbehinderte Kinder in Nürnberg.
1986
Umzug nach Westberlin, Studium der Komposition an der Berliner Hochschule der Künste.

1988 - 1993/

1988
Die eigenen elektronischen Kompositionen treffen sich mit den Anfängen der Techno / Housemusic in Berlin.
1989
Juli: Die erste „Love-Parade“ feiert er mit 149 anderen Gleichgesinnten.
November: Fall der Berliner Mauer: Explosionsartige Entwicklung der House-Culture in Berlin, insbesondere im Ostteil der Stadt.
1990
Hörspielproduktion für den WDR mit dem Autor & Regisseur Helmut Marko („Asyl“, Erstsendung März 1990). Weitere Hörspiele in gleicher Konstellation folgen in den nächsten Jahren.
1991
Erste Live-Auftritte auf Techno-Parties unter dem Künstlernamen COSMIC BABY
Die Begeisterung des Musikmachens in der Technoszene, die von Anfang an international vernetzt ist und die Resonanz der ersten Plattenproduktionen setzen Energie und Ideen für eine stilbildende Klangästhetik frei.
1992
insgesamt 12 Veröffentlichungen, vielumjubelte Auftritte in nahezu jeder Stadt in Deutschland, erste Konzerte in Europa und den USA, Begegnungen mit herausragenden internationalen Künstlern der Technomusik.
Mediales Echo in branchenüblichen Superlativen („der erste Star der Technomusik“, „Technowunderkind“ )
Oktober Hauptakteur in der prämierten ZDF/ARTE-Dokumentarproduktion „Lost in Music: Tekkno-Trance“.
November Veröffentlichung des Album- Klassikers „Stellar Supreme“
1993
Wahl zum „Musiker-/Produzenten“- und „Performer des Jahres“in den Hörerpolls von „Frontpage“ und „Groove“ und des New Yorker Magazins „Brand X“.
Auftritte auf den wichtigsten Parties, Raves und Festivals überall in Europa, in den USA und Australien.
Veröffentlichung von Projekten in Kooperation mit anderen namhaften Künstlern, die zu sogenannten „Techno – Klassikern“ werden: „ENERGY 52“, „VISIONS OF SHIVA“, „FUTURHYTHM“ / „VEINMELTER“.

1994 - 1999/

1994
Lange Aufenthalte, Live-Auftritte und direkte CD- Veröffentlichungen in den USA, England und Australien. Verlegung des Lebensmittelpunktes nach New York.
Titelstory im englischen Magazin „Generator“, ganzseitige Berichte im „NME“, „Melody Maker“, „DJ Magazine“,„MixMag“.
Headliner auf allen wichtigen europäischen Techno – Großveranstaltungen.
Feature im „ARD-Kulturweltspiegel“.
Februar 3-monatige Top 30 – Plazierung der Single ‚LOOPS OF INFINITY’in den deutschen Charts
April Premiere des Techno-Musicals ‚FUTURA‘ des PYRO-SPACE-BALLET, inszeniert von Kerstin Rehberg in der Akademie der Künste Berlin.
Juni Gründung des eigenen Musikverlages COSMIC ENTERPRISES MUSIC & PUBLISHING GMBH.
1995
Gründung des eigenen Labels TIME OUT OF MIND -RECORDS.
Konzerte überall in Europa, Tournee durch die USA mit Abschlusskonzert in Mexico City.
Juli Auszeichnung der amerikanischen Zeitschrift Project X als BEST ELECTRONIC DANCE ACT
Oktober Reaktion auf die immer ungeniertere Vermassung seines Sounds durch Andere mit der ersten Eigenveröffentlichung, der 40 – minütigen Komposition „Stunde Null“.
1996
Beginn von Live-Konzerten, die aus konzeptionellen Gründen nur noch schwer in den Technokontext passen ( Planetarium von Leningrad (St.Petersburg),„Zen Festival“, Orlando/Florida, Open-Air-Solo Konzert bei „Würzburger Festspiele“.
1997
Februar Musik zu „ANDORRA“ von Max Frisch, Staatstheater Stuttgart, Regie: Crescentia Dünsser & Otto Kukla.
Juni Filmmusikkomposition für „Die letzte Sekunde“ von Tim Trageser mit Natalia Wörner und Joachim Nickel.
1998
Klavierkomposition für den Dokumentarfilm „Mit Haut und Haar“, der 1999 via Arte und ZDF im Fernsehen und auf zahlreichen europäischen Filmfestivals zu sehen ist.
1999
März 3-monatige Konzerttournee mit eigener Crew durch 22 Städte in den USA und Europa mit speziellem Lichtkonzept des Lichtarchitekten Stefan Hofmann.
Juli Ausbau einer Fabriketage zu einem grosszügigen Musikatelier in dem nun auch Werke für klassische Instrumente geprobt und aufgenommen werden können.
September Letzter internationaler Live – Auftritt vor 10.000 Besuchern in Tampa / Florida.

2000 - 2010/

2000
Dreimonatiger Aufenthalt in Zürich mit Arbeit an der 60-minütigen Komposition für Streichquartett zur Videooper „MEMORY“, einer Inszenierung von Otto Kukla / Theater Neumarkt / Zürich, gespielt vom Amar-Quartett/Zürich. Danach Komplettrückzug aus der Öffentlichkeit und Arbeit an neuen musikalischen Ansätzen.
2001
Kommunizierung des „weiß-schwarz-rot-blau“ – Konzepts in dessen Zuge neue Albumveröffentlichungen von Harald Blüchel angekündigt, dann aber kommentarlos zurück- genommen werden.
2002
Beginn der Zusammenarbeit mit Christopher von Deylen („SCHILLER“) an dem gemeinsamen Projekt „BLÜCHEL & VON DEYLEN“
2003
Erstellung der Musik für Susan Sontag`s „Frau vom Meer“ am Theater Neumarkt, Zürich, Regie Otto Kukla.
„MUSIK FÜR SOPRAN, COUNTERTENOR, INSTRUMENTE UND HD-RECORDING“.
2004
Januar Veröffentlichung des „BLÜCHEL & VON DEYLEN“ – CD-Albums „bi polar“, es folgen gemeinsame Live-Konzerte, abschließend im Juni auf dem „JAZZFEST MONTREUX“.
Dezember Wahl von „bi polar“ in Olaf Zimmermanns RADIO EINS–Sendung „Elektro Beats“ des RBB zum „Album des Jahres“.
2005
Schrittweiser Aufbau der Website „WWW. HARALD – BLUECHEL.COM“ als neue & offizielle Informations- und Kommunikationsplattform unter Mitarbeit von Labor für Gestaltung / Berlin, Stefan Sell / Nürnberg, Kai Waldowski und Cornelius Voigt / Halle/Saale.
2006
Jan-März Komposition für Max Frisch`s „Andorra“ in der Inszenierung von Tina Lanik am Schauspielhaus Hamburg
September  Veröffentlichung des Harald Blüchel – CD-Albums „Die Toteninsel“ als erster Teil der „Zauberberg-Trilogie“, deren weitere Teile „caged“ im März 2007 und „Electric Chamber Music“ im Juni 2007 erhältlich sein werden.
Dezember 2006 – Februar 2007 Komposition für Federico Garcia Lorca`s „Bernarda Albas Haus“ am Schauspiel Köln. Regie: Hans Neuenfels
2007
Start der Veröffentlichung aller Cosmic Baby-Werke im mp3-Format auf Downloadplattformen wie iTunes und Beatport.
2009
Eintritt in die Gruppe „Gühne und Kollegen“, einem Künstlerkollektiv zur freien Produktion von Projekten in der Verbindung der Felder Literatur, Schauspiel, Musik, Dokumentation und Gesellschaftsfragen. Erste Veröffentlichung: „Danach: Wie Robinson ?! – Arno Schmidt für zwei Spieler, eine Leserin und ein E-Piano“. Premiere am 8.Mai, Theater unterm Dach, Berlin.
2010
Februar Premiere von „Eislaufen mit Texten von Inge Müller“ am 18.Februar, Theater unterm Dach, Berlin, Produktion „Gühne und Kollegen“.

2011 - 2017/

2011
Entschluss, sich wieder mit dem Klavier als Hauptinstrument zu beschäftigen. Es beginnt eine intensive Auseinandersetzung mit Literatur, Spieltechnik und Komposition. In dem Komponisten, Musikpädagogen und Klavierbauer Marco Maria findet er einen idealen Dialogpartner als kritisches Gegenüber und Coach.
2014
Umzug von Berlin in ein Landhaus in der Fürstenberger Seenlandschaft.
2016
Rückkehr als Solokünstler auf die Bühne nach 17 Jahren: Erstes Klavierkonzert („Werkstattkonzert No.1“) im Rahmen des „1. Brandenburger Kunstsalon“ am 2. Oktober. Berlin-Premiere am 28. November in der Volksbühne/Roter Salon („Werkstattkonzert No. 2“)
2017
Die Reihe wird fortgesetzt: Am 9. Dezember findet in Berlin das Werkstattkonzert No. 15 statt. Ende des Jahres startet die aktuelle Website, gestaltet von Cordula Klim / Mentronic und Rainer Schleßelmann / Labor für Gestaltung.