Herz und Verstand

 

  • Herz und Verstand bilden eine Lebensgemeinschaft
  • Der Energiefluss bzw. die Verbindung zwischen beiden muss unverstopft sein und nach beiden Richtungen funktionieren
  • Keiner der beiden ist dem anderen über- oder unterlegen. Sie erfreuen sich der gleichen Wertschätzung und Wichtigkeit.
  • Ein mit Verstand aufgeladenes Herz braucht einen mit dem Herz aufgeladenen Verstand.

 

  • Durch das Herz aufgenommene Wahrnehmung kann den Verstand bereichern (Inspirieren, an die Hand nehmen), genauso wie durch den Verstand geschulte Wahrnehmung die Empfindung (das Herz) inspirieren/ entwickeln/ weiter-bringen kann.
  • Empfindung als Impuls: z.B. die Wut über eine Ungerechtigkeit wird im besten Fall in diesem Sinne mit dem Verstand getriggert: die Emotion (hier Wut) manifestiert sich im Verstand als Problemlösung: „Wie kann ein Konzept aussehen, dass diese Ungerechtigkeit behebt?“.
  • Die Wut wird so nicht einfach ausgelebt (abgelassen), unterdrückt, abgespalten, verdrängt oder in sich hineingefressen, sondern es wird versucht, sowohl die Ursache der Wut (um die es ja geht), als auch die Wut an sich zu lösen.
  • Frage: „Tue ich das wirklich für den Anderen (also der Sache wegen)?“ oder „tue ich es für mich (als Selbstbestätigung in irgendeiner Art)?“.
  • Ein durch das Herz getriggertes Konzept, hat eine ganz andere Qualität als ein Konzept, das aus dem reinen (dann nämlich „kalten“) Verstand kommt: ein Ziel bestimmen und haben, sich bewusst darüber sein, das es hochkomplex ist und dadurch in möglichst einfach zu erreichende Teilschritte unterteilt werden muss, die in ihrer logischen Abfolge in Geduld und ohne zu über- oder unterfordern am Ende zu dem gewünschten Ziel führen.
  • Das reine Herz wäre zu ungeduldig, würde alles auf einmal wollen und auf diese Art sehr wahrscheinlich gar nichts erreichen.
  • Hochkomplexe Ziele lassen sich nur über Disziplin und Geduld erreichen. Parallele Ziele erreichen zu wollen, lenkt ab und frustriert, da dann die fokussierte Konzentration fehlt.